Monthly Archive for August, 2010

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Umstieg

Er ist heute Morgen auf die Kreissäge umgestiegen. Die ist fast noch durchdringender als der Bohrhammer und ich muss den iPod jetzt ne Nummer lauter stellen. Dann hör ich das Telefon leider nicht mehr so gut. :-P

Lärm

Ich könnte jetzt schon wieder Heim gehen. Das Haus vor meinem Bürofenster hat offensichtlich den Besitzer gewechselt und der ist jetzt fleißig am renovieren. Seit Montag hämmert er unentwegt mit nem Bohrhammer in seinem Haus rum. Ich bin fast schon ein wenig besorgt, weil mittlerweile eigentlich kaum noch Wände zum Rausbrechen vorhanden sein sollten. Der Container vor dem Haus wurde auch schon einmal geleert. Ich bin mir auch sicher, dass sobald er fertig ist, der Nachbar wieder anfängt die Hecken zu schneiden… wäre mal wieder an der Zeit. Und danach wird dann auch gleich noch der Glascontainer geleert. Vor dieser Lärmkulisse ist das Mahlwerk unserer Kaffeemaschine ein leises Flüstern.

Nachtrag:
Jetzt kommt gerade der dritte Container…

Boolean Logic

[via geekandpoke]

ExifTool

Wenn man Photos von mehreren Kameras hat, dann könnte man, wenn alle Uhren richtig eingestellt sind, die Photos einfach sortiert nach Aufnahmezeit zusammen anschauen. Komischerweise haut das aber so gut wie nie hin, weil irgendwann nach dem Batteriewechsel mal vergessen wurde die Uhr neu zu stellen, oder weil die eine Hälfte der Kameras noch Photos nach Winterzeit macht, obwohl wir schon Hochsommer haben.

Glücklicherweise lassen sich die Aufnahmezeiten aber recht einfach mit dem ExifTool manipulieren.

exiftool "-DateTimeOriginal+=5:10:2 10:48:0" DIR

Obiger Befehl dreht die Aufnahmezeit der Bilder im Verzeichnis DIR um 5 Jahre, 10 Monate, 2 Tage, 10 Stunden und 48 Minuten nach vorne. Will man z.B. alle Zeitstempel (DateTimeOriginal, CreateDate, ModifyDate, etc.) um eine Stunde nach vorne drehen, so genügt folgendes:

exiftool -AllDates-=1 DIR

In diesem Sinne, viel Spass beim Sortieren. :-)

Millenium Bridge

millenum bridge

Danach sehen meine Photos mal wieder ziemlich poplig aus.

[via Nationalgeographic, Photo of the Day]

London

London London London London
London London London London
London London London London
London London London London
London London London London

Regen

Der Sommer ist vorbei. Gestern haben wir schon das Grillen wegen Angst vor schlechtem Wetter nach drinnen verlegt und jetzt schüttet es in Heidelberg heftiger als die ganze letzte Woche in London. Es wir wohl Zeit die Sommerklamotten in den Keller zu packen und sich langsam schon mal auf die Zeitumstellung vorzubereiten. Ich trinke zur Einstimmung meinen Kaffee heute schon mal aus einer Weihnachtsmarktglühweintasse.

Es gibt ne gute und ne schlechte Nachricht.

“Es gibt ne gute und ne schlechte Nachricht. Die Schlechte ist, es gibt gar keine Gute.”

- Soloalbum

Stau

Wenn man es genau nimmt, dann schloss unser Kurzurlaub mit einem Stau auf der A61 ab, als wir eben nach Hahn gefahren sind um unser Auto vom Flughafen zu holen, nachdem wir auf dem Rückflug leider in Stuttgart und nicht an unserem Abflugort gelandet sind. Aber immer der Reihe nach…

Direkt nach unserer Hochzeit sind wir mit Ryanair nach London geflogen, um uns ein wenig zu erholen und ein bisschen was von der Stadt zu sehen. Die Reise begann sehr gemütlich, auch wenn der Flug mit Ryanair eher einer Kaffeefahrt gleicht. Von Abflug bis Landung wollen sie einem irgendwelches Zeug, von raufreien Zigaretten bis Telefonkarten, verkaufen. Mit dem Stansted-Express ist man zwar nicht gerade günstig, dafür aber schnell und angenehm in ca. 40 Minuten in London. Unser Hotel in Kensington war spitze und um die Ecke gab es auch jede Menge leckere Bars und Restaurants. London haben wir dann per Bus und Tube erkundet, waren shoppen und der obligatorische Musicalbesuch durfte natürlich auch nicht fehlen. Zu “Sister Act” hatten wir erstklassige Karten. Alles in allem also ein richtig gelungener Kurztrip.

Der Unangenehme Teil fing dann eigentlich erst beim Rückflug an. Wir erwischten einen Zug später als geplant und kamen damit auch später am Flughafen an. Bis dahin aber noch kein Problem, da wir ja noch ein wenig Puffer eingeplant hatten. Was wir allerdings nicht eingeplant hatten, war das Schlangestehen beim Check-In. Während auf den Anzeigetafeln uns Flug noch als “open” angezeigt war, rückten wir dem Schalter immer näher. Als wir dann endliche an der Reihe waren teilte uns die nette Schalterdame mit, dass unser Flug eben gerade geschlossen wurde und wir deswegen nicht mehr einchecken können bzw. nur noch ohne Gepäck mitfliegen könnten. Das Gepäck mit einem späteren Flug zu schicken wäre nicht möglich und der nächste Flug von Ryanair ginge erst am nächsten Morgen. Super!

Ein kleiner Rundgang durch den Flughafen zeigte, dass es weder Bus noch Bahnverbindungen gab (ausser man fährt erst mal zurück nach London und schaut da am Bahnhof!), und dass der einzige, für uns in Frage kommenden, Flug mit Germanwings nach Stuttgart geht. Leider aber auch erst Abends. Nachdem wir dann die etwas teuren Tickets erstanden hatten, habe wir es uns im Flughafen gemütlich gemacht und unseren letzten Urlaubstag noch ein wenig länger genossen. Nachdem wir diesmal fünf Stunden vor Abflug am Flughafen waren, stellte der Check-In auch kein Problem dar. Leider hatten wir nicht darauf geachtet unsere Essensgutscheine nach Erhalt der Bordkarten zurückzubekommen, so dass es dann an Bord leider auch nichts zu Essen gab. Aber das war uns dann in diesem Moment auch egal. Mit einer leichten Verspätung, weil Germanwings, im Gegensatz zu Ryanair, auf fehlende Passagiere wartet, kamen wir dann um 2330h in Stuttgart an, wo uns meine Eltern glücklicherweise abgeholt haben.

Heute Abend wollten wir dann mal noch flott unser Auto in Hahn auslösen, wobei wir dann leider einen Stunde bei Alzey im Stau standen.

Und die Moral von der Geschicht, mit Ryanair flieg ich in Zukunft nicht. :-(