Da das nicht so einfach ist (ohne mit dem Hammer auf die Platte zu hauen) beschreibe ich einfach mal den Versuchsaufbau. Vielleicht möchte das ja jemand nachstellen und mir von seinen Erfahrungen berichten.
Zuerst braucht man natürlich zwei unterschiedliche Betriebssysteme auf der Festplatte. Das ist ja erst mal nicht so ungewöhnlich und für unsere Zwecke nehmen wir einfach mal Linux und Windows. Die beiden Systeme richtet man sich dann wie gewünscht ein und macht einfach ein DualBoot System draus. So kann man abwechselnd beide Systeme nebeneinander benutzen. Damit der Datenaustausch zwischen den zwei Betreibssystemen auch klappt, richtet man sich einfach ne Partition mit FAT32 ein. Hierrauf kann sowohl Linux als auch Windows (risikofrei) schreiben und lesen.
Jetzt kommt der Zeitpunkt wo man erst mal glücklich ist weil alles so toll geht. Dann aber kommen die Verbesserungen und das Rumschrauben am System. Man erfährt, dass der VM-Server jetzt auch kostenlos zur Verfügung steht. Und da man ja einen unglaublich schnellen Rechner mit CoreDuo und mehr Arbeitsspeicher also man jemals braucht hat, möchte man sein Windows lieber in die VMware stecken. Das ist auch alles ganz einfach. Mann kann sogar anstatt ein Image zu erstellen ein echtes Windows in einer VMware booten. Klasse! Man legt sich einfach unter Windows ein zweites Hardwareprofil mit einem standard IDE-Controller an weil die VMware den tollen extra Treiber nicht mag und konfiguriert dann den Server.
Jetzt startet man Linux und fährt sein Windows in der VMware hoch. Cool… wenn man die Ausflösung von Windows genauso hoch stell wie die auf Linux kann man das ganze auch im Vollbild-Modus betreiben und merk kaum einen Unterschied. Spielen kann man darauf natürlich nicht, aber Windows-Office-Programme nutzen geht super. Man hat auch eine geteilte Zwischenablage was das ganze sehr komfortabel macht. Der Harken an der Sache ist nur ein ganz kleiner, über den man nicht wirklich nachgedacht hat. Jetzt auf einmal kann es sehr ungünstig sein eine gemeinsame Partition zum Datenaustausch zu nutzen. Das ganze geht vielleicht ein paar Wochen gut… nur wenn man dann seinen Paraxissemester Bericht am schreiben ist und auf einmal beide Betriebssysteme, warum auch immer, gleichzeitig was auf die Platte schreiben, dann kann es schon mal sein dass alles weg ist. fsck.vfat bing dann auch nichts mehr und man kann nur hoffen nicht zu viele Daten verloren zu haben. Wer kommt auch auf die Beknackte Idee zwei Betriebssysteme auf eine Platte schreiben zu lassen . Es sollte doch wirklich jedem Depp klar sein das so was zwangsläufig Inkonsistenten verursacht!
P.S.: Was man AUF JEDEN FALL vermeiden sollte, ist mit diesem Setting das Linux im Linux zu booten. Ich habe das zwar noch nicht ausprobiert aber ich bin mir 100% sicher, dass das ähnliche bzw. noch schlimmer, Folgen hat…
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