Nachdem ich mich jetzt ne knappe Stunde mit dem nomencl-Paket herumgeschlagen habe, muss ich meine Erkenntnisse doch noch kurz festhalten.
Auf jeden Fall sollte man sich das aktuelle Paket von ctan hohlen. Die meisten Probleme hingen bei mir damit zusammen, dass ich auf meiner Kiste im Büro und Zuhause unterschiedliche Versionen des Paktes verwendet hatte die dann doch nicht so wirklich kompatibel waren… nomencl auf meinem Mac war immerhin noch aus dem Jahre 2000.
Also einfach “nomencl.dtx” und “nomencl.ins” runterladen und mit “latex nomencl.ins” die beiden Dateien “nomencl.sty” und “nomencl.ist” erzeugen. Im Readme steht nun dass man “nomencl.sty” irgendwo hinpacken muss, wo latex sie findet, und gleiches gilt für “nomencl.ist” und makeindex. Zwecks Einfachheit und Problemfreiheit ist es evtl. ratsam die alten Dateien einfach zu überschreiben.
In die Präambel des tex-Dokument kommt nun folgendes:
\usepackage[intoc]{nomencl}
\renewcommand{\nomname}{Glossar}
\setlength{\nomlabelwidth}{.30\hsize}
\makenomenclature
Hierbei will ich den Namen auf “Glossar” setzen und zwischen die Begriffe und deren Erklärung ein wenig Abstand einfügen. Sollten man das Glossar nicht im Inhaltsverzeichnis haben wollen, so fällt die Option “intoc” weg. An passender Stelle im Dokument sollte jetzt noch das Glossar gedruckt werden:
\cleardoublepage
\markboth{\nomname}{\nomname}
\printnomenclature
Das “cleardoublepage” sowie “markboth” war bei der Dokument-Klasse “scrbook” nötig, da sonst im Seiten Kopf noch der Name des letzten Kapitels erscheint. Wie sich das mit anderen Dokument-Klassen verhält kann ich nicht sagen. Jetzt kann man an jeder Stelle im Text neue Einträge in das Glossar hinzufügen:
\nomenclature{UML}{Unified Modeling Language}
Natürlich sollten man das ganze auch noch mit makeindex kompilieren:
makeindex Document.nlo -s nomencl.ist -o Document.nls
Fertig!
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