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Ausgelesen

Der Nobelpreis von Andreas Eschbach

Den Schmöker habe ich letztes Jahr auf so einem Mängel-Exemplar-Tisch bei einer Buchhandlung erstanden. In Retrospektive war das auch gut so. :-)

Alles fängt ganz harmlos damit an, dass die Tochter eines Mitglied des Nobelpreiskomitees entführt wird, um ihren Vater damit zu erpressen. Nach der Vorgeschichte schwenkt die Erzählperspektive auf die erste Person, was in diesem Fall der schwer kriminelle Schwager des Opfers ist, den dieser zur Rettung seiner Tochter aus dem Gefängnis “befreit”. Da der Schwager wegen Industriespionage im Gefängnis saß, kennt er sich aus und soll alles richten. Bis dahin fand ich das Buch noch ziemlich cool. Schweden, Nobelpreis, und so… Bei Geschichten, in denen im entferntesten Elektronik und Computer vorkommen, sollte man aber nach dem Erscheinungstermin mit dem Lesen nicht all zulange warten. Das beste war, als er versucht den Rechner mit einer Diskette und DOS zu booten, um das Password zu überwinden. :-P Generell fand ich das Buch zeitweise etwas einfallslos geschrieben. (Nachtrag: Und definitiv zu viele Zufälle…)

Eine Billion Dollar fand ich um Längen besser. Mal schauen ob ich mir demnächst mit Das Jesus Video noch eins der bekannteren Bücher von ihm antue…